Rheumataugliche Hobbys – Gibts die wirklich? :)

Hey,

heute mal ein kreativeres Thema. Neue Hobbys finden und lieben lernen. 🙂

In der ganzen Zeit hat man eigentlich immer das Gefühl, dass man das gerne machen würde, was man nicht gut kann oder gar nicht mehr darf. Das geht doch irgendwie jedem Menschen so. Ich kann das leider schon seit Kinderjahren nicht gut haben wenn das Anderen so geht, weil meine Mutter damals immer gesagt hat, dann blutet dem anderen das Herz. Diese verfl… Wortwahl hat sich in meinem Gehirn so eingebrannt, dass ich ungern was vor Leuten esse/mache was diese dann nicht dürfen. Meistens meide ich es dann komplett, kommt aber zum Glück  bei Erwachsenen ja auch nicht mehr oft vor. 🙂 Die Leute entscheiden ja nun selber für sich…

Nun gut, meine Hobbys als Kind waren Gittare spielen, schwimmen und TaekWonDo. Diese habe ich, wie vermutlich jeder in der Pubertät vernachlässigt. TaekWonDo darf und kann ich leider nicht mehr machen, obwohl ich es wirklich sehr gerne wieder machen würde. Schwimmen geht natürlich, obwohl ich sogar dort gewarnt werde, ich solle kraulen und nicht brustschwimmen, weil der Froschschlag auf Hüfte und Knie geht. Dies halte ich allerdings für leicht übertrieben von meinem Rheumatologen, da schwimmen, ohne eigenes Körpergewicht auf den Gelenken, doch wohl das Harmloseste sein müsste?!

Ab diesem Sommer werde ich wieder jeden Morgen ins Freibad gehen. Das habe ich schon mal drei Sommer lang gemacht und hat sich in den letzten vier Jahren (glaube ich) nicht mehr ergeben. Der Schweinhund hatte immer gesiegt. Aber diese Jahr würde ich den Kampf gerne wieder aufnehmen und im Moment glaube ich noch ich siege auch. 🙂 ihr werdet es erfahren.
Manchmal komme ich einfach um 6 Uhr (andere lachen jetzt, aber ich kann eigentlich bis 7 – 7:30 Uhr schlafen) nicht aus dem Bett. Zumindest mit dem Gedanken nun in das kalte Wasser zu gehen und dann da zu duschen, etc.. die ersten beiden Monate werde ich mir dort vermutlich auch mit den Strümpfen noch den Ast abbrechen, aber es ist auch wunderschön, wenn man dann erstmal im Wasser ist, dieses leichte Dampfen und man am Horziont die Sonne aufgehen sieht. Also ist man erstmal drin, ist es wirklich toll. Und man zieht ja auch nur eine halbe Stunde seine Bahnen, bis zu einer Stunde. Ich schwimme um einiges langsamer als so mancher Rentner, gerade weil ich die Beine nicht mehr so aggressiv schlage, aber das stört mich nicht. Ich bewundere eher die alten Damen, die noch richtig Gas geben können. Bewundern und beneiden. Somit, solltet ihr ein Hobby suchen, schwimmen ist schon mal ein Tipp, auch wenn ich es als Kind noch gehasst habe dahin zu müssen. Ich denke das lag an diesem Wettkampf-gefühl dass einem in diesen Schwimmkursen vermittelt wurde.

Gitarre spielen kann ich kaum noch/gar nicht mehr. Meine Handgelenke machen dies kurz mit, aber Barregriffe gehen gar nicht mehr, ich habe die Kraft nicht mehr, alle Saiten mit dem Finger runter zudrücken und das Handgelenk ist nach kurzer Zeit des Spielens schon steif, schmerzt und knackt dann beim Bewegen danach. Das ist schade, aber ich habe mich auch Jahre dazu nicht aufgerafft. Höre ich dann Andere spielen bereue ich es manchmal, aber würde ich wirklich mehr spielen, wenn ich gesund wäre?! Ich weiß es nicht, lausche der Musik aber immer noch unheimlich gerne. Tolles Instrument. Allerdings habe ich mir auch dieses nicht selber ausgesucht als Kind. Ich musste das spielen, weil meine Mutter es gerne hörte und sie es als Kind vermutlich auch immer spielen wollte. Aber liebe Eltern, sowas macht Kindern Hobbys kaputt. Ich wollte immer reiten, aber laut meiner Mutter hatte ich zu viel Angst dazu, weil ich auf einem Pony auf der Kirmes mal geweint habe. Hallo?! Diese armen Pferde mussten mein Gewicht tragen und Stunden im Kreis laufen, was soll ich dazu sagen…? Meine Mutter selber und mein Bruder sind  übrigens beide geritten… :/
Nun habe ich natürlich dazu nicht mehr die besten Chancen, auch zu große Angst. Eine Freundin von mir hat mir Jahre später dann mal auf einem Isländer (schön klein, ich konnte mit einem Stuhl aufsteigen) einen Reitausflug ermöglicht. Damit habe ich auch die Erde einmal vom Rücken eines Pferdes erleben dürfen. BLOß nicht Pony sagen, dass mögen die nicht, auch wenn ich finde sie sehen aus wie Ponys. 🙂 Reiten ist sehr schön und man kann seine Füße einfach mal wem anderes überlassen. Ich fühlte mich nach kurzer Zeit auf dem Pferd sicherer als zu dem Zeitunkt auf meinen eigenen Füßen. Durch die eingeschränkten Sprunggelenke hat man oft Angst leicht umzuknicken. Es passiert auch viel schneller, weil eine normale Bewegung des gesunden Gelenkes, bei steifem Gelenk schon teilweise einknicken ist. Aber auf dem Pferd, dass war ein tolles Gefühl, bin ich sehr dankbar für!

Dann war ich Jahre lang einfach nur im Fitnesstudio oder habe Zumba gemacht. Wenn man sich damit abgefunden hat, dass hüpfen bei uns manchmal nur ein Tritt zur Seite ist, macht es auch wirklich Spaß. Wenn der Trainer schreit, tiefer (leider bin ich mit 178 cm eine große Frau bei solchen Kursen und scheinbar auch ganz hinten gut ersichtlich), schreit man einmal zurück und muss sich in diesem Kurs keine Gedanken mehr machen, das man noch einmal angebrüllt wird. 🙂 Nach dem erstmaligen Auftreten deines Konfliktes erklärt man am Ende kurz was los ist und dann ist das auch ok. Manche sind dort zwar beratungsresistent oder vergesslich (oder zählen zu dem Stell-dich-nicht-so-an-Charakter) und das nervt oft, weil man eigentlich ja auch nicht will, dass es gleich jeder weiß, aber damit lernt man nun wirklich zu leben. Man lässt sich dann schon weniger gefallen und redet irgendwann einfacher drüber. Leider habe ich im Moment keinen guten Lehrer mehr für Zumba gehabt und der Spaß ist etwas verloren gegangen. Der erste Trainer war einfach klasse, auch wenn ich über ihn immer mit meiner Freundin gelacht habe, er hat das super gemacht. Nun ist er im Nachbarort selbstständig und hatte die Kurse hier aufgegeben. Suche aber immer wieder nach dem optimalen Lehrer und habe wieder zwei Möglichkeiten gefunden, die ich nochmal testen kann.
Somit ist Zumba auch ein tolles Hobby, wenn man auf Hüftschwung steht oder den richtigen Trainer für sich hat. Das für sich ist wichtig, weil einem dabei wirklich die unterschiedlichsten Sachen Spaß machen. Manche sind beim Zumba eher aufs Tanzen ausgelegt, andere auf Kampfsport und andere wiederum auf richtig Ausdauer. Gibt es alles und ist total unterschiedlich nach der Person die es macht. Einfach testen und das über sich selber lachen dabei nicht vergessen . 😉

Tanzen; als Kind habe ich schon mal Kurse gemacht, dann als Jugendliche und nun seit einem Jahr mit meinem Partner wieder begonnen. Bisher klappt das auch super. Es gibt manchmal Drehungen, die man meiden sollte, aber man kann den Tanzstil immer so umbauen oder sich auf seinen wissenden Partner so stützen, dass es keiner sieht oder einfach jeder denkt was sieht das bei denen aber komisch aus. 😀
Es gab einmal einen Zusatzkurs für Rock´n Roll (habe ich als Kind geliebt und heute auch noch), dass war letzten Sommer. An dem Tag ging es mir eh nicht gut und man sollte eine Sprungfigur machen. Sah bei den anderen toll aus und ich musste leider aussetzen. Klar, gibt es oft in jedem Hobby Rückschläge und so auch in diesem Moment. Wieder einmal diese Gedanken warum ich, ein paar Tränen am Abend und dann einfach ignorieren.
Mittlerweile finde ich Jive auch cool. Halte höchstens zwei Tänze davon nacheinander durch, aber ist genauso toll ohne in die Knie zu gehen oder zu springen (zumindest bisher).

Dann hatte ich 2016 nach einem sehr schönen Amerikaurlaub, nach dem ich wünschte niemals wieder in die Realität zurück zu müssen, mit fünf Freunden, das dringende Bedürfnis auch hier ein Hobby haben zu wollen, was mir wieder ein Gefühl eines Teams gibt oder verrückt ist oder mich einfach nur aus dem Alltag rettet?! Vorweg an dem Team arbeite ich noch. 🙂
Der Urlaub war ein Gefühl von Freiheit, wir sind sooo viel gelaufen und ich hatte kaum Schmerzen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Benepali und das wirkte ein halbes Jahr sehr gut und genau zu der Zeit wo ich das auch dringend brauchte; mit den National Parks. Es war super, wie in einem anderen Beitrag noch näher beschrieben… Einfach genial…
Bis wir zurück kamen. Jeder kennt das, dieses Tief nach dem Urlaub, wo man den Alltag so sehr hasst.

Im Urlaub hatte ich also mit einem Kumpel übers Tauchen diskutiert, wie toll das sein muss. also: Tauchkurs. Ich weiß nicht wirklich ob das was für mich ist. Erstens atme ich unheimlich gerne durch die Nase, sodass der erste Einstieg immer beklemmend ist, aber ich wollte trotzdem weiter machen. Somit habe ich den Kurs auch zu Ende gemacht, allerdings nicht gerade gut. Meine Tauchflasche ist sehr schnell leer und ich brauche viel Gewicht um unterzugehen. Ich denke es liegt am Cortison und den Wassereinlagerungen, denn ihr müsstet mich mal sehen. Ich schwimme wie eine Boje oben. 🙂 Ungelogen… Ich brauchte schon im See in Deutschland 10kg um unter zugehen, wie wird wohl das erste Mal Salzwasser?! Daneben kann ich im Wasser einfach nicht still halten, ich gehe immer hoch und runter. Wenn ich nach der Lungenembolie irgendwann wieder darf muss ich das noch mal im DiveCenter in Deutschland üben, vorher werde ich nicht ins Meer gehen oder nur zum Schnorcheln. Ich würde zu viel Boden aufwirbeln, wunderschöne Riffe zerstören oder mich auch selber verletzen. Hoffe das ich bald das Medikament Cortison mal reduzieren kann, sodass ich auch merke ob das damit zusammenhängt und vielleicht besser wird. Oder es einfach daran liegt, dass ich zu unruhig unter Wasser atme?! Naja, tief tauchen wollte ich eh nie, sodass ich eigentlich bei bis zu 8 Meter immer „safe“ sein müsste und trotzdem die Unterwasser Welt aus einer anderen sich genießen kann. 🙂

So, aber der Kurs reichte natürlich nicht. Zu kurz, kein dauerhaftes Hobby und wie kommen wir den nun beide aufs Meer raus? – Somit habe ich einen Bootsführerschein gestartet. Binnen und See. Ok, war nun auch nur ein festeres Hobby für zwei Monate und dann war der Führerschein erstmal erreicht. Seit dem versuchen wir entweder ein Boot zu kaufen (haben wir nun aber gestrichen, weil wir nicht immer nur in der Umgebung reisen wollen, nicht wissen wohin wir es stellen und auch die finanziellen Mittel nicht darein stecken wollen) oder endlich mal eins zu mieten.
Mittlerweile bin ich aber schon wieder so raus, dass ich es evtl. nicht mehr machen würde ohne Auffrischung. Da ich schon immer gerne gesegelt habe, denke ich darüber nach noch den SKS mit einem Kumpel zu machen, obwohl ich dort etwas Angst vor der Praxis habe, wie ich mich auf dem Boot bewegen muss und ob mein Gleichgewicht immer so mitmacht. Aber zu zweit würde ich es einfach noch mal versuchen und ihm vertrauen, dass wir uns ergänzen. 😉 Werde euch auf dem Laufenden halten, ob es dazu kommt.

Nun gut, aber auch das konnte mir nicht reichen, denn von einem Hubschrauberflug über den Grand Canyon gelockt habe ich dann noch über den Pilotenschein nachgedacht. Nach einem kurzen Besuch in Bielefeld am Flughafen und einem Rundflug war ich gelockt und habe mich spontan angemeldet. Leider bin ich kein Naturtalent und habe mich sehr lange mit dem Landen aufgehalten. Nach gut einem Jahr habe ich dann Ende November letzten Jahres die Theorieprüfung gemacht. Ich war kurz vor meinen ersten Solo-Platzrundenflügen, als dann im Dezember die Lungenembolie in mein Leben trat. Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Fliegerarzt habe ich dann ungünstiger Weise erfahren, dass ich unter Eliquis nicht fliegen darf und warte nun geduldig bis Juli, bis ich endlich noch einmal bei Null anfangen darf. :/
Die Herausforderung (weil Probleme gibt es ja nicht)  ist nur, dass ich 1,5 Jahre nach der Theorie die Praxis haben muss, sonst darf ich diese auch noch mal machen. Das ärgert mich etwas, denn hätte ich das gewusst, hätte ich diese natürlich später gemacht.
Viel schlimmer noch als das, ist aber im Moment noch die Ungewissheit. Wenn ich im Juli das Eliquis nicht absetzen kann, sondern es mein Leben lang nehmen muss, geht schon wieder ein Traum in die Brüche. Mein Arzt sagte zwar dann sprechen wir noch mal, weil man kann vielleicht doch noch weiter machen, wenn erstmal genug Erfahrungen mit den neueren Blutverdünnern vorliegen, aber es kann sich dann alles ziehen, was ich sehr traurig finde. Denn da oben hat man einfach das Gefühl von Freiheit. Alles was einem schon in der Umgebung mit dem Auto weit vorkommt sieht man von da oben ganz klein und es verliert an Bedeutung. Man schaltet einfach ab und genießt die Aussicht oder die Konzentration beim Fliegen und Landen. Beides lenkt einen auf jeden Fall völlig vom Alltag ab, wenn man es einfach mal braucht. So wirklich Überland bin ich zwar nach meinem Probeflug und einem Schulflug nach Diepholz noch nicht wieder gekommen. Aber hey, dafür sagen alle, wenn ich das Landen dann erstmal kann, schlimmer wird es nicht. 😀
Obwohl ich auch noch Hemmungen vor dem ersten großen Flughafen und dem Funken habe. Scheinbar muss man sich daran auch erstmal gewöhnen, also werde ich mir einfach Flugkameraden suchen, die mir ja nun alle weit voraus sind, und als Co-Pilot dienen um Erfahrungen zu sammeln. In aktuellen Beiträgen werde ich sicherlich noch häufiger darüber schreiben, daher nun auch dazu nicht viel mehr. Auch wenn ich noch stundenlang schwärmen könnte. 🙂 Drückt mir bitte einfach die Daumen, dass ich keine genetische Veranlagung für Thrombosen habe und die Medikamente wieder absetzen kann oder es andere Lösungen gibt. Die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt.

Ihr seht, man findet immer wieder was besonderes, was auch Rheumapatienten noch machen können. Mit 25 Jahren habe ich, wie schon mal erwähnt, einen Tandemsprung in Telgte beim Sprungverein Münster gemacht. Dieser hatte mich so sehr gelockt, dass ich unbedingt auch einen Kurs machen wollte. Den zu bekommen war nicht so einfach, wie die ärztliche Bescheinigung für das Tauchen und Fliegen, allerdings auch nur wegen meinen vorsichtigen Rheumadoktor (das soll hier aber nicht negativ klingen, ich bin dankbar dafür, denn somit habe ich immer einen Kontrast zu den anderen Ärzten, die oft auch zu locker sind. Sein eigenes Bild muss man sich natürlich immer selber noch machen. Aber wenn ich in etwas unsicher bin und er aber sagt, dass ist nun so ok, bin ich immer auf der gefühlt sicheren Seite :)). Der Rheumatologe würde mich manchmal lieber auch nicht mehr in freier Wildbahn Fahrradfahren lassen. Was wenn ich auf die Hüften stürze?! Radfahren ist übrigens auch ein schönes Hobby. Im Moment versuche ich bei der Arbeit durchzusetzen, dass wir E-Bikes leasen können. Diese sind ja schon noch reichlich teuer, aber unterstützen die Gelenke wirklich beim bergauf Fahren. Zudem schwitze ich ja nun auch sehr leicht und kann mich nach so einer Radtour nirgendwo mehr blicken lassen, ohne dass die Leute direkt einen Rettungswagen rufen wollen. Knall rot, nass geschwitzt und am Luft inhalieren als wäre diese im Ausverkauf und nicht mehr genug zu haben. 🙂 Wenigstens sind meine Freunde das Leid mittlerweile gewöhnt.

Nun gut, nach dem ich dann doch von einem Orthopäden die Bescheinigung erhalten hatte, habe ich mich zu dem Kurs angemeldet. OK, ich war sehr nervös. Wenn man so einen Tag nur auf jegliche Gefahren hingewiesen wird, meint man direkt man springt in seinen Tod. Aber das war nur die Aufregung. Somit bin ich dann eines Sonntages alleine aus dem Flieger gehüpft. Wer das schon mal gemacht hat, kennt das. Es springen zwei Lehrer mit einem raus, die sich an einem festhalten und mit dir selber dann noch mal die Scheingriffe machen, eine Höhenabfrage, dir sagen ob du dich falsch hälst und den Fallschirm zusammen mit dir auslösen. Wenn der öffnet bist du alleine. Alleine in luftiger Höhe, gehalten von einem Seil in dem du nicht nur deinen Körper, sondern auch deine Seele baumeln lassen kannst. Ich habe diesen Augenblick so sehr genossen, dass ich als Letzte, dafür aber punktsicher, auf dem Platz landete. Ich war vermutlich auch die Einzige, die auf dem Hinterteil statt auf den Beinen landete aber meinen Trainern war das klar, nur den Zuschauern vermutlich nicht. Wusste ja keiner, dass ich mit zwei künstlichen Hüftgelenken lande, die ich mir nicht beim stolpern vernichten wollte. 😉

Hier muss ich allerdings sagen, dass ich das wirklich aus Gründern des „Hüftschutzes“ nicht weiter mache. Auch wenn die richtigen Springer so sanft landen können, dass dort niemals was passieren würde, ist es mir doch zu riskant. Aber einen Tandemsprung werde ich mir sicherlich irgendwann noch mal gönnen. Allerdings habe ich keine Lust die Hobbys irgendwann mal aus der Not heraus zu durchmischen. 🙂 Würde schon gerne immer sicher mit meiner kleinen Cessna landen. 😛

Also ihr seht, Hobbys kann man sich immer wieder suchen. Mein neustes Hobby, zusätzlich, ist nun noch die Fotografie. Durch meinen Partner angetrieben, bin nun ich selber mit guter Kamera und Objektiv immer auf der Suche nach schönen Motiven. Auch davon werdet ihr sicherlich noch so einiges mitbekommen. Ich hatte mir das wirklich einfacher vorgestellt und mir war nicht klar, was man im manuellen Modus so alles beeinflussen kann. Allerdings hat mich die Fotonachbearbeitung noch nicht so richtig gepackt. Daran arbeite ich noch.
Und so gerne ich es auch mache, manche Momente kann man einfach nicht in ihrem Normalzustand einfangen. Das „hier und jetzt“ ist doch meistens mit keinem Foto zurück zu bringen. Deswegen versuche ich trotz Kamera auch immer die Augen einfach auf die Umgebung gerichtet zu halten und den Augenblick zu genießen. 😉
Aber man kommt dadurch um einiges mehr raus und hat auch ein gutes Argument für seinen spazierfaulen Partner. ;P

So viel erstmal zu dem schönen Thema Hobbys. Wenn ihr Fragen habt oder noch Tipps für mich, was man noch so anstellen kann, immer her damit. Auch wenn die Liste noch ziemlich lang ist, mit interessanten Sachen, wie Gleitschirmfliegen, Hummer offroad selber fahren, etc..
Das Leben ist nun wirklich zu kurz um etwas zu verpassen oder an Erlebnissen vorbei zu leben. 🙂

Sonnigen Gruß
Eure Desi

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