Die Operation und die ersten Tage danach

Hallo ihr Lieben,

Jetzt ist mir zwei Stunden Blogeintrag verloren gegangen und ich weiß gar nicht was ich alles geschrieben hatte. 😡

Meine Aggression kann ich nicht in Worte fassen und das nur weil die Hackfressen hier kein Internet haben oder nur für teures Geld. Und ich heute morgen Auch noch so einen Stress hatte. Zweimal Ärzte, Essen aufnehmen (mit Papier und Stift, weil, das Programm auf dem Server nicht mehr läuft und zur Überraschung der IT der Neustart leider nicht die Lösung war.😂 wie zu Hause hier), Physio, neuer Verband und Fußpumpe… man, man, man… 

Soweit so gut, ich lebe. Habe alles gut überstanden. 😂👌

Vor der OP habe ich mich hier Abends noch komplett mit Desinfektionswaschlotion gewaschen, von den Haaren bis zu den Füßen. Daneben sollte ich eigentlich auch noch die Markierung mit dem Edding erhalten, habe ich aber nicht. Also musste ich dafür sorgen, dass ich nicht im OP schon benebelt bin. 😋

Somit waren am Donnerstag da unten meine ersten Worte: rechtes Sprunggelenk. Nachdem ich das klar gestellt hatte, habe ich mich noch versichert, dass es allen gut geht und sie schon ihren ersten Kaffee hatten. Alle bestätigten das und sagten sie seien fit. Ich glaubte es mal. 🙄 

Als ich mich erkundigte ob die Ärztin denn gestern auch artig zu Hause war und nichts getrunken hat, konnten sie das nicht so direkt bestätigen. Mein Instinkt war geweckt. Ich beobachtete dann noch eine Weile ob es einen Flachmann gibt, habe aber nichts gesehen. Diese Suche beschränkte sich auch, auf bestimmt, einige Sekunden, dann hatten sie mich einfach lahm gelegt. 🙄🙈

Noch heute suche ich das Schild, ob am Abend davor vielleicht Betriebsfest war. 😉 

Nun gut, die OP ist sehr gut gelaufen. Sprunggelenk ist drin, auch wenn mein Knochen natürlich schon weicher ist und es etwas schwieriger war. Ich habe auch eine andere Prothese als nicht Cortisonverseuchte. Aber die Ärztin sagt es ist alles gut. Daneben hat sie mir berichtet, dass mein Knie natürlich auch schon kaputt ist  und ich deswegen X- Beine habe. Problem ist, in der Orthopädie repariert man von oben nach unten, um den Körper gerade zu halten. Sie hat das Gelenk nun so eingebaut als wäre mein Knie gerade, dass nach einer OP des Knies das Sprunggelenk dann nicht schief ist, was sie bis dahin mit Einlagen ausgleichen wird. Sie würde ja nun auch nichts operieren, was noch nicht solche Beschwerden macht. 🥳 halte ich für eine sehr gute Idee von ihr. 😝

Sie weiß ja nicht, dass „bis dahin“, bis zum Rest meines Lebens sein wird. Ich habe nämlich keinen Bock auf noch eine OP. Sie weiß heute noch nicht, dass nächstes Jahr ein Medikament kommt, was für immer die Entzündungen bei mir beseitigt. Sie kann auch nicht wissen, dass ich dann kein Cortison mehr nehme und durch Einspritzungen meine Gelenke wieder heile sind. 

Indien ich komme… bin quasi schon da. 😂

Der Tag der OP war wirklich nicht schön. Ich durfte auf die Wachstation, wo ich eine Nacht liegen muss, keine Brille mitnehmen. Und ich bin wirklich blind. Das macht unsicher und ich habe nur anhand der Sonne draußen herleiten können, wie spät es ist. 

Der Pfleger dort war wirklich lustig. Schon am Anfang betrachtete er mit irgendwem von den Schwestern mein Tattoo am Oberschenkel. Und ich höre immer nur, wirklich gut gestochen. Haben sie jut jemacht. Ich denke schon, fuck, was haben die an meinem linken Bein operiert, bis ich endlich raffte was die da betrachteten. 😂

Aber ich werde mich noch rächen für die Zeit, sowas von!

Auch der Humor auf meine hypothetische Frage was wäre, wenn ich Pipi müsste war sehr lustig. Aber ich habe die challange accepted und mehr als 300 ml in den Schieber geschafft. Bei uns nennt man es auch Pfanne und ich dachte schon die haben hier ne schönere Lösung. Aber nein. Es ist das gleiche. 🙄 so konnte ich mir zumindest den Katheter sparen. 

Wieder auf Station hab ich mich dann mit einer überforderten Schwester angelegt, die meinte ich dürfte doch alleine aufs Klo, obwohl es mir für den Tag von einer Therapeutin untersagt wurde. Mit Schmerzkatheter im Knie und Blutdrainage im Fuß. Sie hat mich dann mit der Spritze und dem Getüddel auf dem Rollator los geschickt. Danach sagte ich nur sarkastisch, sie solle mir zeigen wie das Gerät funktioniert, dann würde ich es ganz allein machen. Ohhhh…. Nein, das bedienen von technischen Geräten muss vom Fachpersonal durchgeführt werden. Im Nachhinein tut sie mir schon wieder leid, wie man doch so wenig Freude im Leben und an der Arbeit haben kann. Die ist echt der Hammer.   

Ich weiß den Job von Pfleger/innen echt zu schätzen und versuche gar nicht zu stressen, aber seit der Dame fahre ich mir die Flaschen holen, setze Spritzen selber, weil keiner mehr kommt und habe die ersten Tage aus der Flasche gesoffen, weil ich schon dachte das sei hier normal. Bis gestern mal wer fragte ob ich keinen Becher habe. 😂🙈

Naja, dachte so im Osten, man weiß ja nie… und dann sagen die noch ich Klinge komisch. ICH? Ich liebe Euren Humor und Dialekt hier, ehrlich. 😛

Und in Summe muss ich wieder sagen, wenn das eine Problem nicht wäre, wäre ich ein Kind des Glückes. Folgende Geschehnisse wiesen mich darauf hin:

  1. die OP hätte abgesagt/verschoben werden müssen, wenn ich meine Regel termingerecht gehabt hätte, als ob mein Körper aber wusste was kommt, kommt der Quatsch eine Woche zu früh und ich war durch als ich hier hin musste. 😂
  2. Ich habe schon seit zwei Tagen ohne Medikamente keine Schmerzen mehr. Das gibt es wohl nur sehr selten. Entweder es ist das Cortison oder mein Schmerzempfinden oder was auch immer. Aber habe Glück. 🍀
  3. Wieder neuer Mut wird geliefert in Form eines Neffen, der mich heute Nacht zur Doppeltante gemacht hat. 😍

Mache im übrigen mit meinen Geweberesten an einer Studie hier mit. Sie wollen an meinen Zellen neue JAK Indikatoren testen für neue Rheumamittel. Ich wollte den Herren schon direkt mitnehmen und für mich engagieren, aber er darf nur anonymisiert damit arbeiten. Ich darf zwar anrufen und nach der Studie fragen, aber er darf nichts gezielt zu meiner Probe sagen. So ein Mist aber auch. 🙃🙂

Er wusste da noch nicht wie ich nerven kann, wenn ich nicht bekomme was ich will. Ob täglich fragen wohl stört? 😇

Hoffe nun ich kann was für die Allgemeinheit dazu steuern und auch mich. 

Also das passt Hier alles schon. Mein einziges Problem, wo auf alles so Rücksicht genommen wird, was auch gut ist, aber der Kopf ärgert wieder. Oft muss ich hier von der Embolie berichten und schon fangen Panikattacken wieder an, die fast durchgängig gehen. Das quält mich etwas. Das wird wohl mein Leben lang so bleiben, dass ich immer denke irgendwas passiert und ich gehe drauf. 

Sollte das irgendwann mal so kommen, möchte ich hier sentimental sagen; bitte feiert mein Ableben. Ich habe in meinen Jahren so viel erleben dürfen, was andere in 90 Jahren nicht schaffen. Bin dankbar für alles und will nicht das jemand da leidet. Trauern ok, nen paar Tränen wenn es hilft, aber grundsätzlich soll keiner denken, die Arme. Ich will nicht dass dann so über mich geredet wird, die Arme, was die alles mitgemacht hat, etc. Es gibt tatsächlich viel schlimmeres… 🤷🏻‍♀️🙈

Nun aber genug davon, schließlich gehe ich euch vorher noch Jahre tüchtig auf den Sack. 😉

So, ab heute muss ich gegen ein Kissen treten, damit mein Fuß wieder die 90 Grad Stellung für den Stiefel erreicht, den ich die nächsten 6 Wochen dann tragen werde. Drückt die Daumen dass es schnell gelingt, dann kann ich Sonntag heim. Hoffe das dabei nicht noch Schmerzen kommen. 🙄 lege jetzt mal los und halte euch auf dem Laufenden. Ob nochmal von hier und dem faszinierendem Internet, oder dann von zu Hause weiß ich noch nicht. Der Fernseher hier ist auch der Hammer. Alle 10–20 min. schaltet der ab und man muss ihn wieder anmachen. Haben aber alle, ich dachte erst ich sei nur zu doof, aber passiert wohl jedem. 😂🙈

Jetzt gerne noch meine letzten Tage in Fotos dargestellt:

Sonnigen Gruß aus Magdeburg

Eure Desi

Ist es wirklich Rheuma?!

Hallo ihr Lieben,

heute komme ich relativ verzweifelt zu euch. Jeder Kranke der kein Medikament findet das wirkt, fühlt sich manchmal so, wie ich derzeit. Ich glaube ich brauche wirklich mal wen, der vielleicht schon Erfahrungen gemacht hat und diese mitteilen möchte. Jemanden, bei dem sich vielleicht nach Jahren alles anders herausstellte. Der vielleicht falsch behandelt wurde, weil alle Symptome auf eine Krankheit hinwiesen, die es dann nicht war. Und das gerne, bevor alle weiteren Gelenke schlapp machen. Oder Ärzte die noch andere Resultate erlebt haben. Menschen die Reisen frage ich, ob es in anderen Nationen andere Lösungen gibt!?

Natürlich war ich auch schon häufiger an dem Punkt wo ich mich das gefragt habe, aber jetzt ist die absolute Grenze erreicht. Oft sagten die Ärzte es gäbe nicht mehr viel was ich testen kann. Aber nun ist die Zeit gekommen, wo der Arzt zugegeben hat, ich stehe mit dem Rücken an der Wand, er habe keine Lösung mehr für mich (in einer bekannten und renommierten Rheumaklinik zu der aus ganz Deutschland die Leute kommen) und ich solle ruhig andere Kliniken zu Rate ziehen. Sowie auch an Forschungen teilnehmen. Er teilte mir mit, dass es solche Fälle wie mich noch nicht gegeben hat oder so selten, dass er sich nicht wirklich erinnere. Mein Körper will einfach auf nichts ansprechend und sich lieber zielstrebig selber zerstören. Mal gut, dass es schon so viele Möglichkeiten, wie künstliche Gelenke gibt. Aber selbstverständlich bekomme ich Angst.

Ich brauche immer mehr Cortison, was seit dem Sprunggelenk auch nicht mehr alles ist. Im Moment kommen immer mehr Schmerzmittel dazu und die Angst vor den Konsequenzen steigt. Wie schon mal geschrieben, ist mir schon längst klar, dass ich nicht so alt werde, wie ein gesunder Mensch, aber ich brauche noch ein paar Jahre um meine Ziele zu erreichen. Alles noch zu erleben, was auf meiner ToDo Liste steht. Und da ihr mich nun schon etwas kennt, ist das noch so einiges. 😋

Hallo!? Meine Reisen stehen noch aus und ich muss meine Ideen noch weiter in Bücher fassen, so schnell kann dieser Körper nicht aufgeben. 😊 aber ich wünsche mir nichts sehnlicher als ein Medikament das wirkt. Noch einmal das Cortison reduzieren, dass mein Sport auch was bringt. Noch einmal ohne über den Schmerz nachzudenken aus dem Bett hüpfen und loslaufen. All die verrückten Sachen machen, die ich machen mag. Urlaub machen und durch Städte, Berge, Wälder wandern… Das Gefühl der Freiheit noch mal ins grenzenlose genießen.

Es klingt frustrierend, genauso, wie ich mich derzeit fühle. Klar, lenke ich mich ab und vergesse im Sitzen, Liegen und schmerzfreiem Schlafen die Krankheit immer wieder. Lache, genieße die Zeit und das Leben. Aber wehe ich stehe unbedacht auf, da holt einen die Realität, grausam wie sie ist, wieder ins Leben zurück.

Leider wirkt das Taltz auch nicht und ich muss mir für nach der OP wieder neue Pläne machen. Natürlich habe ich auch schon einen Plan erhalten, aber dieser ist noch nicht ganz überzeugend, weil ich das Mittel schon mal hatte. Und ja, ich sollte mich nicht hängen lassen, weil nächstes Jahr noch mal neue Mittel zugelassen werden. Aber wie oft habe ich das nun schon gedacht. Wie oft habe ich schon neu gehofft und wurde enttäuscht? Ich weiß es nicht mehr, zu oft. 🤷🏻‍♀️

Mein nächster Blogeintrag wird kommen, wenn ich in Magdeburg die OP hatte. Dann werden ein paar kurzfristiger erscheinen, denn ich werde euch täglich über den Verlauf informieren. Wie sowas verläuft, wie die Menschen um mich rum es verkraften, für die Nachwelt der das vielleicht bevor steht. Und natürlich auch für mich, wenn ich mich dann für Links noch mal erinnern will, dass es doch gar nicht sooo schlimm war wenn ich vor der zweiten Operation stehe. 😋 schon jetzt spüre ich das es bald folgen wird, wie es auch damals bei den Hüften war. Ich versuche es zu verdrängen, aber lange werde ich nicht pausieren können… 🙄

Nun komme ich aber zu meiner Bitte zurück. Der Aufruf an alle die noch irgendeinen Hinweis für mich haben, ich bin ganz Ohr. Ich teste alles. Auch an den Studien werde ich teilnehmen, auch wenn ich ein erhöhtes Risiko bin, dass Medikament keine Wirkung zeigen. Ich kann ja dankbar sein, dass noch geforscht wird. Manchmal frage ich mich, warum?! Wenn mein Fall doch so selten ist, warum kommen immer noch neue Mittel? Weil diese, wenn sie wirken, trotzdem immer weiter nachlassen bis sie nicht mehr helfen?

Sollte jemand das gleiche Problem wie ich haben. Gerne melden. Erzählt mir eure Story, baut mit mir ein Netzwerk auf um Uns, aber gerade auch Anderen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind und nicht aufgeben dürfen. Keiner kann immer stark sein, daher müssen die sich gegenseitig auffangen, die gerade können. Das kann man besser, wenn es einem Gut geht. Deswegen können, meines Erachtens nach, Menschen erfolgreicher für andere da sein, denen es gut geht und die es aber auch zu schätzen wissen. Das fehlt häufiger in unserer Gesellschaft und oft muss man erst Schicksalsschläge erlebt haben, um zu begreifen wie wertvoll das Leben ist. Für manche ist es dann leider schon zu spät, was ich niemandem wünsche.

Ich weiß nicht ob ich nicht ebenfalls meine Ziele verträumt hätte, wenn das nicht passiert wäre, wenn ich nicht krank geworden wäre. Nichtsdestotrotz finde ich, jetzt könnte mal ein Mittel eine Entzündungspause in meinem Körper hervorrufen.

Auf die Frage ob es auch was anderes sein könnte als Rheuma, kam nur die Antwort, dass es bei meinen Blutwerten und dem Verlauf nicht sein könne und sehr unwahrscheinlich ist. Nun habe ich das blöderweise einen Rheumatologen gefragt. 🤷🏻‍♀️ 😂 Wenn das andere Ärzte anders sehen, melden! Jegliche Ideen nehme ich an, mache mich zum Versuchskaninchen, die Hauptsache, ich habe wieder diese neue Hoffnung, die ich immer so gerne aufsauge und genieße! 😊

Am Ende des heutigen Eintrages möchte ich einfach schon mal danke an alle sagen, die den Blog verfolgen. Die sich nun zurücklehnen, sich überlegen was sie machen könnten um mir zu helfen und mir schon alleine damit das Lächeln aufs Gesicht zaubern. IHR, macht mich stark! Ohne euch wäre meine Welt nicht die, die sie ist. Ohne euch wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin! Ohne euch gäbe es mich nicht mehr. 😘

Sonnigen Gruß trotz Regen draußen,

Eure Desi

Staudt Produkte bei Rheuma und Arthrose

Hallo,

Heute ein Beitrag der durch diesen Blog ermöglicht wurde. Vor einiger Zeit hat mich eine Dame eines Unternehmens aus Österreich an, welche spezielle Bandagen und Cremes für Gelenke anbietet. Diese ist durch Zufall auf meine Blog gestoßen und hat mich gefragt ob ich interessiert bin meine Seite zu vernetzen, sowie auch die Produkte zu testen.

Zuerst dachte ich die melden sich nicht mehr. Aber sie haben Wort gehalten und ich durfte mir ein Set Bandagen aussuchen und habe dazu eine Tube der Creme erhalten. Obwohl es für mein rechtes Sprunggelenk zu spät ist habe ich mich für diese entschieden, um das linke, welches nun durch die Belastung auch schon sehr weh tut zu retten.

Für Interessierte hier schon mal der Link zu der Seite:

http://Www.staudt-health.com

Somit schmiere ich nun jeden Abend meine Gelenke mit der Creme ein und lege dann fünf Minuten später, nachdem die Creme eingezogen ist, die Bandagen über Nacht an.

Zuerst hielt ich die Idee für überhaupt nicht gut, weil ich barfuß kaum noch laufen kann und ich mit den Manschetten nicht in meine Schlappen passe. 🙄 Aber ich muss zugeben, dass es mit dem weichen Polster unter dem Fuß sogar geht, also ist das Notfall-Nacht-Pipi gerettet gewesen. 😉

Nun ist die Creme leer und ich gebe mein Feedback zu dem Produkt.

  1. Das Vorgehen ist dadurch etwas nervig, dass man halt fünf Minuten vorher die Sprunggelenke eincremen soll. Ist Jammern auf hohem Niveau, aber wer das kennt sich etwas vorzunehmen, was man jeden Abend machen muss, schludert auch schon mal. Sonst sind diese absolut nicht belastend in der Nacht. Nun waren es bei meinem Test auch bis zu 40 Grad draußen und dennoch habe ich dadrunter nicht geschwitzt. Wer mich kennt wird es kaum glauben können, weil ich immer schwitze. 😂
  2. Da dies Produkt in der Nacht genutzt wird, ist man auch durch nichts am Tage eingeschränkt. Es soll helfen in der Nacht zu regenerieren und die eigenen Selbstheilungsoptionen des Körpers anzuregen. In meine Augen ein sinnvoller und nebenwirkungsfreier Weg, den ich sehr schätze.
  3. Wirkung ist bei mir leider eingeschränkt, weil, glaube ich, die Baustelle zu Groß ist. Ehrlich gesprochen habe ich keine Verbesserung wahrnehmen können. Allerdings kühlt die Creme sehr gut und Abends war es angenehm auf den Gelenken. Besser als eine Diclo-Creme zu verwenden mit genau gleichem Erfolg. Denn ich bin leider ein Patient, der selbst von medizinischen Salben nicht besonders resultiert. Vielleicht auch weil ich zu lange warte bis ich was nehme… aber ich denke immer ich nehme schon genug und muss es ja nicht drauf anlegen. 🤔😏

Abschließend bin ich super dankbar, dass ich testen durfte. Das mir die Chance gegeben wurde, aufgrund dieser Site. Das ist eine interessante und neue Erfahrung gewesen, dass ich dazu meine Meinung geben darf. Und das, obwohl ich offen gewarnt habe, dass ich sicherlich eine komplizierte Versuchsperson bin und selbst medizinische Studien mich teilweise nicht haben wollen.

Zeigt auch, dass hinter dem Produkt Menschen stecken, die von der Wirksamkeit überzeugt sind. Ich würde jedem Raten, versucht es selbst, euer Körper wirkt und reagiert vielleicht ganz anders.

Somit gutes Gelingen und Versuch macht Klug… 😉

Eure Desi

Anders sein wollen – woran es durch Rheuma scheitert

Hey ihr Lieben,

heute einmal zu einem Thema, welches man nicht nur mit Rheuma immer wieder kennenlernt, sondern auch jeder andere. Allerdings schiebe ich die Ausreden dann gerne darauf, bzw. ist die Mühe in seine Optik einfach zu schnell zerstört. Daher mal nen kurzer Eintrag für alle an sich selbst zweifelnden Frauen und Männer, ob sie das nicht auch kennen!? 🙂 

Ich rede von diesen Träumen etwas an sich ändern zu wollen. Ich sehe oft im Büo diese Mädels, die immer schick gekleidet sind und top gestylt. So oft, bzw. fast jeden Tag wünsche ich mir, dass ich auch so gekleidet und geschminkt zur Arbeit gehe, das ich auch dieses Mädchen bin, wo die Leute denken „hübsch sieht sie heute aus“.

Leider bin ich das nicht. Man muss dazu sagen, dass ich das aber auch vorher nicht war. Lange vor dem Spiegel stehen gehörte nie zu meiner Lieblingsbeschäftigung, aber ich konnte mich, im Nachhinein betrachtet, nicht über meine Optik beschweren. Optisch war ich im Normalgewicht und heute denke ich auch ein hübsches Mädel. Damals fand ich natürlich trotzdem, dass ich zu dick und nicht attraktiv bin. So ein Quatsch. Scheinbar weiß man auch bei sich selber erst was man hatte, wenn man es nicht mehr hat. Dazu wird man ja auch einfach älter. ☺️

Heute kämpfe ich mit den Nebenwirkungen der Medikamente, wie in dem anderen Beitrag beschrieben; Risse in der Haut, Wassereinlagerungen, leichtes Übergewicht (noch nicht nach BMI, aber optisch) und den kaputten dünnen Haaren. Was auf diese Situation aber das schlimmste ist, ist das Schwitzen. Wie gesagt, Kopfschwitzerin. Meine Haare werden direkt feucht und liegen am Kopf an. Somit sieht es auch jeder im Büro. Wichtige Termine, an denen ich referieren soll, am besten nur bei 19 Grad gekühltem Raum oder im Sommer gar nicht.

Manchmal ist man eine Zeit lang total motiviert und trägt etwas höhere Schuhe und eine enge Hose, dann geht das vielleicht ein paar Tage gut und dann kann man die Schuhe wieder nicht tragen, weil man Schmerzen hat. Schon geht die Stimmung wieder runter, man zieht sich wieder schluderig an, weil man ja eh nicht haben kann was man will. Turnschuhe zu einer ordentlichen schwarzen Hose sieht ja auch aus, wie gewollt und nicht gekonnt. Macht aber nichts, sieht ja unterm Schreibtisch zunächst eh keiner, etc.. Ausreden finden kann man genug.

Genauso ist es aber auch täglich mit den Haaren. Wenn man morgens so viel Mühe in Schminke und Haare gesteckt hat und nach 2 Stunden eh wieder so aussieht weil man geschwitzt hat, bleibt die Lust einfach aus. Vor allem finde ich es dann sogar noch frustrierender als ohne sich Mühe gegeben zu haben. 😀

Das ist der Alltag, dazu kommen die Tage, wo du wieder joggende Leute an dir vorbeilaufen siehst und du dir wünscht, dass auch du joggen gehen könntest. Auch du wieder Kampfsport machen könntest, auch du wieder Muskeln im Bauch haben magst, die sich etwas abzeichnen. 🙂 Das nicht du immer Hilfe brauchst um schwere Dinge zu transportieren, sondern du dieser starke Mensch bist, der anderen die Flaschen aufdreht und für eine Frau schon reichlich Kraft hat. Ganz ehrlich, ob ich diese Person wäre, wenn ich nicht krank geworden wäre, weiß man natürlich nicht. Ob ich wirklich joggen würde, wenn ich knochentechnisch Gesund wäre, keine Ahnung. Es nervt einfach nur manchmal, dass es für einen verboten ist. Man tendiert ja dazu, immer genau das zu wollen, was man nicht darf. Wir werden doch scheinbar nie erwachsen!? 😀

Daneben muss man sich immer wieder klar machen, was man nicht erlebt hätte, wenn es anders gekommen wäre. Bei mir weiß ich nicht was ich alles vielleicht nicht gemacht hätte, wenn ich nicht krank geworden wäre. Oder ich wäre noch irreren Hobbys nachgegangen und durch ein Unglück  gar nicht mehr am Leben. Vielleicht wollte mich das Schicksal schützen? Dann würde ich dich, Schicksal, nun aber bitten, hör auf! Habe die Lektion gelernt, bin vorsichtig und bedacht. Wenn nicht sogar mehr als rational am abwägen, was ist mir nun welches Risiko wert. 😉

Oft stellen wir uns dann auch die Frage, was kommt noch? Was hält das Leben noch für uns bereit und was verändert sich für uns. Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, was ihr erreichen wolltet, was davon erreicht wurde und welche neuen Punkte kamen und was ihr derzeit tut um diese zu erreichen? Ich habe die Bucketlist ja schon mal beschrieben und ziemlich viel schon erreicht. Irgendwann komm ich an einen Punkt an dem ich denke, dass was ich wollte habe ich erreicht, jeder weitere Tag in dieser Gesundheit ist ein Luxusgeschenk, denn es kann nur schlimmer werden. Jeder Mensch kommt irgendwann an diesen Punkt, der eine eher, der andere später. Negative Gedanken hat man dennoch immer, was besser sein könnte, dass ist schließlich menschlich. Positiv ist an diesem Bewusstsein, er lässt uns bewusster Leben und den Augenblick genießen. ☺️

Wie ist das bei euch? Wie fühlt es sich für euch immer an, wenn ihr über euer Leben nachdenkt? 

Freue mich über Beiträge/Kommentare. 😉

Grußerle

Desi

Rheuma, welche Diagnose ist richtig

Hallo ihr Lieben,

auf der Suche nach der richtigen Diagnose ist der Weg oft sehr lang und schwer für Rheumapatienten.

Selbst bei mir, nach nun fast 20 Jahren der Krankheit, wird tatsächlich die Diagnose noch mal geändert um ein neues Medikament zu testen. Es kommt immer auf diese Feststellung an, welche Medikamente zugelassen sind. Sendenhorst hatte den Versuch schon mal gestartet und nun war ich das erste mal in der Medizinischen Hochschule Hannover.

Das Krankenhaus ähnelt meiner Meinung nach in der Empfangshalle einem Flughafen, während die Zimmer leider noch sehr alt sind. Die Ärzte sind natürlich teilweise sehr jung, aber das schreckt mich nicht gerade negativ ab, wenn diese sehr interessiert und wissbegierig sind, wie auch meine junge Ärztin. Daneben hat man das Vergnügen von jungen Männern im Studium verständnisvoll und zärtlich betatscht zu werden. 😛

Als ich ankam lagen die Berichte von mir bereits vor und die Ärzte hatten schon über mich gesprochen. Somit musste ich nur zwei Nächte stationär bleiben und habe direkt ein neues Medikament bekommen. Taltz. Dieses ist für die Diagnose Psoriasis Arthritis, welche meistens im Zusammenhang mit Schuppenflechte auftritt. Es ist noch mal ein letzter Versuch, bevor bereits eingesetzte Rheumamittel höher dosiert probiert werden sollen. Wenn dieses wirkt, wird meine Diagnose neu eingetragen. Kontrolltermin habe ich dort dann im Dezember.

Heute habe ich zwei Spritzen hinter mir und merke leider noch nichts. Aber abwarten sollte nun gerade nicht schaden. Allerdings wird aufgrund der Verschlechterungen meiner Gelenke, diese Geduld bei mir deutlich überspannt.

Oft will ich es nicht wahr haben, aber ich bin an einem Punkt, wo mir mit dem hochdosierten Cortison die Konsequenzen daraus immer mehr bewusst werden und mein Körper auch langsam an seine Grenzen kommt. Natürlich war es mir immer bewusst, aber da war es fern. Jetzt wo die nächste OP (seit langem) ansteht, bekomme ich wieder ein mulmiges Gefühl. Daneben muss ich auch zugeben, dass ich nur noch Schmerzen habe. Jeder Schritt ist wohl bedacht, so wie es damals bei den Hüften vor der OP auch war. Solche Belastungen sind immer eine Zeitlang gut durchzustehen, aber irgendwann wird es der menschlichen Psyche zu viel und dort stehe ich jetzt. Ich fühle mich oft schlapp, kann mich nicht mehr richtig zum Sport aufraffen und bin unzufrieden wenn ich in mein Cortisongesicht schaue. Wenn es einem körperlich nicht gut geht, kommt eins zum andern.

Natürlich bin ich bekannt dafür immer Hoffnung, bzw. einen Plan B zu haben, was derzeit selbstverständlich auch der Fall ist, aber erst nach der Operation passieren kann. 🙂

Sollte die MHH (das Krankenhaus Hannover) auch nicht mehr weiter kommen, werde ich den nächsten Kontakt zu Berlin aufbauen und mich für Studien anmelden. Derzeit ist noch ein Medikament in der Zulassungsphase: Upadacitinib. *klingen sie nicht irgendwie immer putzig?* 😀

Dieses ist in Phase 3 und ich hoffe, dass es nächstes Jahr zugelassen wird. Es ist ebenfalls, wie schon die beiden, die ich in 2017 ausprobiert habe, ein JAK Inhibitor, der scheinbar noch mal anders wirkt.

Das Gute ist, dass die Forschung immer weiter geht und ich immer noch Hoffnung auf Stillstand der Krankheit haben kann. Leider geht schon viel zu viel kaputt und so manches ist auch in entzündungsfreier Phase nicht mehr schmerzfrei. Jedes Mal denke ich, wie auch schon vor 15 Jahren, wenn jetzt was wirkt, könnte ich mit dem Stand noch gut Leben. Zumindest sinkt das Risiko wieder, noch anderer vielfältiger Nebenwirkungen durch das Cortison.

Vielleicht ist es auch der heute bestätigte OP Termin, der es schaffte meine Laune zu senken, warum ich nicht so positiv schreibe wie sonst, aber das muss auch mal raus. Auf der einen Seite freue ich mich auf den Termin, der mir hoffentlich die Schmerzen nimmt und ich will es hinter mir haben. Daneben aber auch immer die Angst, geht alles gut? Zurückzudrehen geht es leider nicht, etc.. so geht es jedem vor einer Operation und keiner trifft diese Entscheidung mal gerade so nebenbei. Und wenn, ist dort glaube ich etwas schief gelaufen. 😋

Fest steht, Magdeburg wird bei mir Hand anlegen dürfen, weil ich dort einfach das beste Gefühl habe. Dann werde ich mir eine Menge Zeit auf dem Sofa gönnen und zur Ablenkung meine Buchreihe weiter schreiben. Mein kleiner ganz eigener Fanclub freut sich schon. ☺️ Wieder mal ein Zeichen, dass im richtigen Moment kam. Ich muss eine schwere Entscheidung treffen und das gute ist, dass ich direkt die passende Ablenkung bekomme, weil wirklich auf den nächsten Teil gedrängt wird. Ich wurde dadurch nicht nur mit einem Gefühl des Stolzes beschenkt, sondern kann sogar dank euch in der OP tatsächlich noch was Gutes finden. Egal wie beiläufig oder verrückt das gerad klingt, sind diese kleinen Dinge wieder der Halt den man braucht, wenn es einen trifft. So finde ich auf jedem Weg immer wieder in Negativem was Positives. Danke liebe Welt, dass du mir das ermöglichst und schenkst. Und natürlich Danke an die begeisterten Leser und ihre Kritik. Das bedeutete mir viel und ihr baut mich auf. 😘

Schönes Wochenende in dem Sinne und bis die Tage

Eure Desi

Irisdiagnostik bei Rheuma

Und? Seht ihr es auch?

Hey,

Auch wenn ich es vor Jahren schon mal versucht hatte, habe ich letzten Donnerstag noch mal einen Homöopathen aufgesucht der Irisdiagnostik macht, nachdem der letzte Homöopath andeutet er habe jeden Versuch durch von sich. Die Nahrungsergänzungsmittel nehme ich zwar noch, weil ich denke so manches, wie Vitamin D und Calcium, wie Vitamin K, schadet in der Höhe mal unterstützend so gar nicht, aber hatte mir schon mehr erhofft. Auch die Chiropraktikerin ist sicher für vieles geeignet, hat mich auch an manchen Stellen “heile” gemacht und eingerenkt, aber natürlich war das kein bedeutendes Nebenproblem meiner Schmerzen… aber ich hab es versucht. 🙂

Nun war ich dort, der Termin dauerte 20 Minuten, man sagt nicht viel, er guckt Dir in die Augen, wie beim Augenarzt. ^^ googelt mal Irisdiagnose, dann bekommt ihr passende Bilder dazu, was in den Augen sichtbar ist, bevor ich Bilder verwende, die ich nicht darf. :p Es ist ein interessantes Thema und ich bin schon jemand der glaubt das im Körper alles irgendwie zusammenhängt. Allerdings, die Diagnose habe ich ja, mir fehlt die passende Therapie. Aber vielleicht findet er ja noch einen anderen Grund, warum was nicht wirkt… dann Diagnose: wobei ich skeptisch war/bin. Man muss eins dabei wissen. Es ist immer zusätzlich das vegetative Nervensystem betroffen. Somit die Frage: Haben Sie viel Stress? Damit hat er schon 80% aller Patienten, die kommen und gehört werden wollen. Wenn man dort Hilfe sucht, hat man Sorgen, die zu Stress werden, klar. Sonst wäre man nicht da! ;D

Dann kommt der Verdauungsapparat und die Ausscheidung der Niere und Leber, spätestens da, hat er die nächsten 20% der hilflosen, von der Medizin austherapierten Patienten. Haben Sie Verdauungsprobleme? Ich wieder verneint. Oha, schwierig mit ihr, ignorierte er aber und gab mir dennoch Tropfen dafür. Bei den Medikamenten, die ich nehme, ist es klar, dass entgiften niemals Schaden kann..

Dann, neben den Entzündungen die er sah, mein Lymphsystem. Ahhh, was meint er damit!? Ebenfalls durch Entzündungen angeschlagen, ja, ok, verstanden. Was sagt er da? Bei dem Cortison das ich nehme, können die Tropfen auch ausschwemmen. Ich könnte mein Mondgesicht wieder in den Griff bekommen, er hat mich.. 😀 ich bin offen wie ein Buch, bereit alles zu schlucken….

Nun nehme ich für 8 Wochen 4 verschieden Tropfen. Da es im Moment bei mir wieder schlechter wird, weil das neue Medi (hoffentlich NOCH nicht wirkt) ist das ein guter Ansatz um es auf die harte Probe zu stellen. Ihr seht also, ich bin eine Skeptikerin, durch und durch, aber das zeigt ja auch, ob etwas wirklich wirkt. Und ich nenne ja keine Namen der Praxis. 🙂 jede Hoffnung stirbt zu letzt und ich gebe dennoch allem eine Chance. Denn auch nach der letzten Homöopathin sind zumindest meine Haare etwas dicker wieder geworden, auch wenn ich mehr leider daraus nicht mitnehmen durfte.

Würde auch gerne versuchen auf meiner Reise rausfinden, was andere Länder so gegen diese Krankheit tun und für Möglichkeiten haben… schließlich haben andere Länder auch gute Ärzte. Wenn ihr noch Tipps habt, gerne einen Kommentar schreiben, ich melde mich. 🙂 teste alles… Es gibt in mir, trotz allem, noch diesen einen Traum! Eines Tages Gesund zu werden. Das es ein Wunder geben wird, dass es mir ermöglicht wieder zu Laufen, Springen und tanzen… 🙂

Ihr denkt nun hoffnungslos, verstehe ich. Aber wer das verliert, der hat verloren… an dem Tag, wo ich diesen Traum verliere, verliere ich mein Leben.. diese Hoffnung darf man niemals verlieren. Das macht zwar einen OP Schritt schwerer, denn das künstliche Gelenk ist auch bei Genesung dann eben unwiderruflich… es sei denn man glaubt dann wirklich ganz extrem an Wunder und aus Titan kann wieder Knochen werden… ob das wohl in tausend Jahren mal einer liest und sagt, wenn die gewusst hätte was heute alles möglich ist!? 🙂

Schönen Tag und gerne nehme ich Erfahrungsberichte von euch! Schön wäre ein aktiver Blog von Patienten jeglicher Art.. 🙂

Gruß Eure Desi

Weltreise mit Rheuma und Arthrose – mein Weg

Hallo,

hier noch der Start zu meinem neuen Thema. Ich habe in den letzten Wochen meinen Lebensweg überdacht und einen neuen Entschluss getroffen. Ich habe keine Kinder, mit meiner Krankheit ist beruflicher Erfolg schwierig (obwohl ich mich nicht als unerfolgreich bezeichnen würde) und ich weiß nicht wie lange ich noch so Leben und Laufen kann wie bis heute. Will aber noch die Welt sehen. Wie geht das besser als mit einer mindestens dreimonatigen Auszeit.

Man kennt mich dafür, dass ich Ideen niemals vergesse und Pläne in die Hand nehme. Was macht Frau also, sich erstmal schlau. Ablauf ist klar. Möglichkeiten auskalkulieren… finanzielles beachten, Versicherungen, etc… spannender Weg, folgt hier ab heute in Phasen:

  1. Im Beruf abklären.

Gesagt getan. Und ich muss einiges aus anderem Beitrag revidieren. Zu dem Gespräch dachte ich auch noch ich muss operiert werden, aber egal ob nun mit oder ohne OP davor, mein einer Chef hat super reagiert und gesagt ich soll das auf jeden Fall tun und er wird mich dort in allem unterstützen. Er sagte auch mal wie sehr er mich in der Firma doch schätzt und er sieht wie ich kämpfe und es ihm im Herzen weh tut wie er sieht, dass ich von meiner Krankheit gebremst werde. Immer wieder kämpfe ich, auch mit ihm, und mich dann eine Gesundheit so im Stich lässt. Das Gespräch war sehr sentimental, aber so wie man es vermutlich nur sehr selten mit Geschäftsführern führen kann. Ich habe gehört, dass ich viel für das Unternehmen geleistet habe und er mich deswegen unterstützen will, dass es das Thema Führungsposition für mich erstmal streicht. Das war mir aber klar und wie schon oben gesagt, habe ich meine Prioritäten geändert, denn ich muss heute Leben, nicht morgen, nicht irgendwann, JETZT. Das sehe ich aber sogar auch ein. Ein Vorgesetzter sollte sich nicht einfach aus dem Job ziehen, auch wenn er natürlich auch das Recht dazu hat, aber das würde ich auch nicht in Frage stellen. Ich musste in dem Gespräch etwas weinen, er auch fast und wir waren uns einig. Ich muss das nächstes Jahr machen. Chef zwei kommt morgen, der ahnt noch nichts. 😂🤭

2. Planung

Da bin ich nun drin. Ich wollte mal in einem Reisebüro nebenberuflich arbeiten, zu dem habe ich noch super Kontakt. Er versteht mich, kennt meine Krankeheit und legt nun mit mir los. Für mich wird es mit einem Schiff sein, schon weil ich meine Medikamente durchgängig brauche und somit einen Kühlschrank. Ich will die Reise alleine machen, aber es kommen schon Leute stückchenweise mit. Freut mich total, aber denke, muss auch drauf achten, ein paar Tage für mich zu genießen. Ihr glaubt nicht wie motiviert ich nun auch wieder ans Englisch lernen gehe. ☺️

Nun werde ich mir zunächst die Länder überlegen, vermutlich Südhalbkugel, da war ich noch nicht. Werde vielleicht auch 2-3 Mal das Schiff über einen Flug wechseln um nicht zu viele Seetage zu haben.

Kosten schätze ich im Moment auf 25T Euro. Aber den Kredit werde ich dann abzahlen können. Ich kann nur nicht erst alles ansparen, wenn ich nicht weiß ob ich dann noch laufen kann. Bzw. wie schmerzfrei. Daher die „schnelle“ Entscheidung. Bedeutet wieder ganz viele Reiseführer für mich. 😉

Werde euch ab heute immer auf dem Laufenden halten, wie es weiter geht, wohin, was ich ohne Impfungen machen kann, wofür man ein Visum braucht und so weiter. Google gibt ja auch schon viele Tipps, aber von mir gibts die dann einfach noch mal. 😂

Weitere Phasen folgen… ich freu mich so drauf! Warum hab ich es nicht schön eher bedacht, warum muss ich erst wieder Angst haben das Laufen eines Tages zu verlieren?! So ist der Mensch; morgen geht ja auch noch, aber glaubt mir, vielleicht auch nicht! Nehmt Eure Pläne in Angriff, ganz wichtig EURE! Nicht die von anderen! 😘

Love,

Desi

Vom Rheuma zur Arthrose, Status Quo und wieder hoch…

Hey Leutz…

Die Sonnenstrahlen kommen raus und ich muss wieder ans schreiben kommen. 🙂 eigentlich sagt der Titel schon alles über den Blog heute, aber ich schreibe es mir auch von der Seele. Die letzten Tage waren einfach nicht meine Besten.

Seit circa zwei Wochen konnte ich kaum noch auftreten, mit meinem linken Sprunggelenk, aufgrund der Arthrose. Dieses Problem begleitet mich ja nun erst seit letztem Jahr, aber dafür intensiv. Es gibt wenig bis keine Ärzte, die einen dort so richtig aufklären, was man machen kann. Die ersten sagen, da kann man nichts machen, da müssen sie nun durch und die zweiten versuchen es wenigstens noch mit Cortisonbehandlungen. Diese hatte nun leider nichts mehr gebracht und ich verlor die Hoffnung. Ich bin auch nicht sehr stark gewesen, circa nach drei Wochen ohne Schmerzfreiheit bin ich gebrochen. Scheinbar wird es niemals mehr besser, zusammen mit ich kann kaum noch laufen, Sport fällt weg und ich muss Cortison hochsetzen hat mich brechen lassen.

Jeden Abend wenn ich den Tag unter Schmerzen überstanden hatte, krümmte ich mich bis zu 30 Minuten laut schluchzend auf dem Sofa zusammen. Glaubt mir, dass tut gut, solche Momente muss man einfach für sich selber mal raus lassen. Ich kann das am besten alleine. Ich habe kein Problem, dass es andere wissen, denn jeder muss seine Sorgen mal raus lasse, ich mag es nur nicht, wenn mich jemand dabei sieht.. 🙂

Nun wird es aber schlimmer. Kaum Orthopäden haben Notfallsprechstunden, der Schmerz blieb und meine Verzweiflung auch. Als Realist habe ich mir wieder ausgerechnet, wie lange ich meinen Körper mit Schmerzmitteln belasten kann, neben allem anderen was ich nehme, bis ich an Nierenversagen oder Verlust eines anderen Organs sterbe. Ich habe mich so auf die 10 Jahre beschränkt. Ich habe schon immer gesagt, besondes alt werde ich nicht, aber die Entwicklung im Moment zeigt mir auch, dass es wahrscheinlich ist. Ich habe wieder im Kopf was ich noch erreichen will, will raus und weg.. Ich kalkuliere aus, wie viel Schmerzen ich als Person verkraften kann und es ist wohl nicht so viel. Dann wieder die Einsicht, so schlimm ist es doch noch nicht, anderen geht es schlechter oder werden gar nicht so alt und man zieht sich langsam hoch.. aber es fällt schwer… ich habe mich dann an ein israelisches Forschungsinstitut gewendet, aber keine Antwort. Denke das machen viele. Im anderen Blog hatte ich schon mal darüber berichtet, dass er Knochen züchtet und mit Knorpel weiter forschen will. Ich würde gehen, halbes Jahr Israel und zurück, wäre dann meine Geschichte… Ich hatte mich vorgestellt und meinen Körper angeboten. Mal sehen ob irgendwann mal Antwort kommt, aber in der Hoffnungslosigkeit ist es egal was man tut, wenn man was tut. 😉 das baut auf, aktiv zu werden, die Situation nicht als gegeben zu nehmen. Probiert’s mal aus.

Dann passieren folgende Dinge und es geht langsam bergauf…

Du nimmst die erste Schmerztablette, weil du einfach dein Hobby wieder aufnehmen willst und vom Heulen die Schnautze voll hast. Du willst deinen Fluglehrer wieder sehen, dass Wetter ist geil und da ist der Augenblick, für den du brennst. Du bist in der Luft und siehst dies Welt um dich rum. Entfernungen spielen keine Rolle, Schmerzen auch nicht, du bist so konzentriert, dass du an nichts anderes Denken kannst und genau dafür willst du wieder kämpfen. Du findest deinen Mut wieder.

Versteht ihr mich??? 🙂

Dazu lacht Dir die Sonne ins Gesicht und der Frühling kommt langsam. Noch am Montag habe ich jedem weiteren Tag skeptisch entgegen geschaut, aber dann wird dein Schmerzgedächnis gelöscht und du fühlst du lebst. Deine Schmerzen werden besser.

Auf der Suche nach Hilfe triffst du wieder auf jemanden, der dir einen Termin drei Monate eher gibt und du spürst die Dankbarkeit. Ein Sprunggelenk Spezialist. Ich hoffe ich komme noch vor einer OP vorweg, es muss doch noch Behandlungsmöglichkeiten geben. Beratung kommt in zwei Wochen, was bei unserem Ärztesystem quasi Lichtgeschwindigkeit ist. 😉 Glück gehabt!

Drittes Ereignis, du hast die Menschen um dich, die dich lieben. Ich will keine Kinder und jeder der mich kennt, weiß das ich nicht gerade ein Familienmensch bin, außer es geht um meinen Bruder! Mein Herz als Tante geht auf. Die Kulleraugen die einen Ansehen und immer die Hand nehmen und mit dir in die Spielecke wollen. Ohne dich nicht schlafen gehen wollen und so süß sind, da werde ich weich… egal was kommt, nur damit die kleine ihre Tante Desi noch lange hat, halte ich durch!

Damit will ich nur zeige, dass es immer Momente gibt, die bescheiden sind. Ich nehme gerade wieder Sau viel ein. Mein neues Medi reagiert noch gar nicht und ich bin natürlich voller Angst, weil die Ärzte sagen es gibt nichts mehr, aber nächstes Jahr kommt was neues. Wie lange schaffe ich es wohl ohne alles. Egal, es gibt immer Gründe dieses Leben zu lieben, wenn du bereit dafür bist und es wahrnimmst. Menschen die dir auf einmal die Hand reichen, und auch wenn mir immer gesagt wurde, dass ich naiv bin, weil ich an das Gute im Menschen glaube und ich damit noch auf die Nase fallen werde, lebe ich komplett danach. Jeder hat erstmal eine Chance von mir, dadurch lernen ich so unheimlich viele wundervolle Menschen kennen, die ich nachher brauche. Denn sie ziehen mich hoch, sie lachen mit mir und geben mir das Gefühl gut so zu sein, wie ich bin…

Vielleicht sieht nächste Woche schon wieder anders aus, aber diesmal nehme ich eher eine Tablette, damit mich nichts mehr so runter zieht. Es sind einfach verlorene Tage, wenn man nicht mehr lachen kann und nur an ein evtl. kurzes Leben denkt. Es hilft auch, es ist nicht alles schlecht daran, denn es lässt dich Pläne wieder aufnehmen und umsetzen. Ich habe mir wieder meine Bucketliste genommen, wohin ich noch will, was ich noch erleben mag und irgendwann verliert man auch die Angst, weil man so tolle Sachen erlebt hat, dass man reich ist und es hinnehmen könnte. Das ist glaube ich irgendwann das Gefühl des vollkommenen Glücks. Und dann ist es egal wie alt man wird, die Hauptsache so wenig leid, wie nur irgendwie möglich.

Somit, genießt den Frühling und das Leben, und lasst es auch mal raus wenn es euch schlecht geht, ganz ohne funktioniert es nun mal auch nicht.

Ciao eure

Desi

Traum vom Fliegen – Der Weg ist das Ziel

Hallo ihr Lieben,

nach dem nun die Vergangenheit und das Grundsätzliche aufgeschrieben scheint, geht es nun in Gegenwart und Zukunft. Ich hoffe das nicht mehr so viele Tiefs kommen und meine Seiten/Beiträge positiver klingen als teilweise bisher… Obwohl mein Plan ja auch war, als Patient, euch zu zeigen was wann wie wo in uns vorgeht und wie sich so manches anfühlt. Und ich muss halt auch zugeben, dass nicht alles damit ein Zuckerschlecken ist, weil man einfach einige Dinge aufgeben muss, oder spätestens dabei einsieht, dass sie nicht mehr gehen.
Ist mir gerade wieder beim Sport passiert. Ich wollte diese Galileoplatte mit in meinen Vertrag aufnehmen, weil ich der Meinung wahr, dass Aufbau der Tiefenmuskulatur mit Sicherheit nicht schlecht sein kann für uns Rheumapatienten. Aber das ruckelnde Brett tat wirklich weh im Sprunggelenk und mein Trainer hat dann mit mir abgebrochen. Weil wie einen Einbeinstand auf dem Brett machen, wenn ich es nicht mal auf der nicht bewegenden Erde kann?! Das haut einen noch einmal wieder zurück. Schließlich verbringt man manchmal den Tag so als habe man nichts und die Welt steht einem genauso offen wie jedem anderen auch. Und dann kommen so Kleinigkeiten, die du dann einfach nicht kannst und du willst heulen, fluchen und kotzen… Bist gescheitert und kannst es nicht mal ändern. Wäre für jeden ein doofes Gefühl und passiert uns halt häufiger. Im Moment steige ich nicht mal Treppen normal und den Status wollte ich eigentlich nicht beibehalten.
Dennoch soll ich es einmal mit meinem Rheumaarzt abklären ob ich es darf mit der Platte, auf einem Kissen üben Gleichgewicht zu halten, zum Faszienkurs kommen (der gut sein soll) und so weiter.
Also beginnen wir bei Status Quo: Starte gerade wieder im Fitnessstudio durch, um meine Muskulatur zu stärken, die durch das letzte Jahr natürlich auch gelitten hat und bei einer neue Heilpraktikerin im Trio mit Chiropraktikerin und Thai-Massage begonnen, die mich wieder stabilisieren wollen. Wenn es mir dann noch mal besser geht und mein Arzt sagt, dass das durchaus sinnvoll für mich ist (hoffe er kennt diese Platten sonst fange ich wieder an bei null zu erklären :D), gehe ich selbstverständlich da wieder drauf. Obwohl es mir sonst allgemein im Moment schon gut geht. Das neue Mittel wirkt erstmal und ich will diesen Status so lange wie es nur geht behalten. 🙂 Auch wenn ich diese 15 Minuten auf der Platte dann sicherlich nicht gerne über mich ergehen lassen werde. 🙂

Daneben, zum Titel passend, habe ich meinen Flugschein wieder aufgenommen. Da ich dort immer noch nicht so prall landen kann, habe ich mir hier den Weg zum Ziel gemacht. Schließlich habe ich mein Medical auch nur für ein Jahr und Alleinflüge erhalten. Da ich nicht weiß wie es dort weitergeht habe ich mir den Stress total raus genommen. Alleine möchte ich nachher sowieso nicht fliegen. Daher verbringe ich einfach ne schöne Zeit mit meinem Fluglehrer und anderen Piloten vom Platz und wenn ich mich doch irgendwann so sicher fühle, dass ich es alleine probieren mag, werde ich auch versuchen die Prüfung zu machen. Natürlich hole ich mir auch mein Medical wieder, aber wenn ich es nun nicht in einem Jahr schaffe mache ich auch zugegebenem Zeitpunkt die Theorie noch mal, ganz egal. Unter Druck klappt es eh nicht.
Und hey, ganz ehrlich, wer kann es sich schon leisten seinen persönlichen Escortservice direkt mit zu buchen. 😉 Sollte mein Meister der Lüfte das nun irgendwann mal lesen, sieh es als Kompliment. 😉
Aber auch hier, alleine wenn ich die Füllung des Tanks nach sehen will, geht bei mir am besten nur mit nem Trittbrett. Obwohl der Flieger am Flügel ne Stufe hat. Ich werde es noch mal versuchen, wenn einer hinter mir steht, aber ist halt nervig. Und mir leider auch immer noch manchmal unangenehm, deswegen wollte ich so wenig wie Möglich Fluglehrer haben und dann hatte ich drei getestet und mochte sie alle drei. Problem. Naja, da nun zwei sich von mir und Bielefeld getrennt haben, war die Entscheidung nachher einfach. Aber auch bei ihm ziehe ich mich nun gerade erst wieder von Null an aus, mit all den Problemen die ich in vorherigen Kapiteln beschrieben habe. Ihr müsstet mich mal sehen, wenn ich das Teil getankt habe, bin durchgeschwitzt. Hab mittlerweile nen Handtuch in meiner Flugtasche. Und der Witz daran ist dann ja auch einfach, dass man nen Mann evtl. in dickster Montur und frierend neben sich hat, der dann noch die Heizung anmacht.. Hoffe das das nun mit ihm ein Ende hat, aber ist mir schon durchaus bekannt.. 😀
Aber zurück, es ist halt immer erst wieder unangenehm und ich muss mich darauf einstimmen, dass mich wieder jemand „beschissener“ sieht als ich es mir gewünscht hatte, das er mich jemals sieht. Man versucht sich dann verzweifelt lustig zu erklären, was aber keinen Sinn macht, unangenehm bleibt es einfach. Klar lerne ich besser damit umzugehen, aber hey, das ist ja nun nicht erst seit gestern so und bremst einen dennoch immer wieder, macht einen schüchterner als man ist und das sagt eine der Vorlautesten die man so kennt. 😀 Meine Kollegen würden das hier vermutlich als Lüge abtun, weil ich gerade da sehr offen bin, und das ist auch gut so, muss ja nicht jeder direkt sehen, was einen bewegt. 🙂

DAHER bitte Meister, wenn ich sage verlass mich nicht, meine ich das schon irgendwie ernst, will nicht wieder wechseln, auch wenn ich es vielleicht einfach mal mit anderen Fluglehrern versuchen sollte, fühl mich wohl da oben mit dir… NEIN, ich häng sogar an dir. 😀
AUßERDEM, trifft es nun auch endlich denjenige, der an allem Schuld ist. Wenn er vor zwei Jahren nicht den Probeflug mit mir so gut gemacht hätte, wäre ich nun nicht dort wo ich bin! Hätte nicht die neuen netten Leute kennengelernt und würde das nicht so genießen… Und danke fürs Foto machen, auch wenn wir dadran noch arbeiten müssen. 😉

So, und genau zu diesem Thema und weitere welche einen wirklich glücklich machen und vom Alltag ablenken, werde ich hier in Zukunft etwas mehr berichten, wie man auch mit Rheuma verrückte Hobby´s haben kann. Dazu gehört dann halt nicht immer nur das schöne, sondern auch Frust, mal den Flieger unter schmerzen fertig machen und hoffen dass der Fluglehrer die knolligen Augen nicht sieht, die sich entwickeln, wenn ich versuche Tränen auf zuhalten (obwohl auch wenn sie fließen, macht keinen Unterschied der Optik)… Aber am liebsten euch am Gefühl teilhaben zu lassen über den Wolken den ernst des Lebens zu vergessen… 🙂

Also habe ich nun beschlossen euch an meinen Zuständen teilhaben zu lassen. Den Weg zu verfolgen, mit allen Höhen und Tiefen die noch kommen werden, nicht nur beim Fliegen, auch beim Sport oder bei irgendwelchen anderen Hobby´s die mir noch so in den Sinn kommen, weil mir gerade wieder etwas fehlt. Fliege einfach zu selten, aber wie schon beschrieben, klammere ja auch an dem vielbeschäftigten Lehrer den ich habe.
Bin zwar ebenfalls schon fleißig andauernd am Sprachen lernen, weil ich das neu für mich entdeckt habe, dass nun einfach Schluss damit sein muss, das ich so schlecht dadrin bin. Aber das reicht noch nicht. Denke noch über den Segelschein oder Sportbogenschießen nach.
Mal gucken was komm, zuerst muss ich noch kurz nen Umzug hinter mich bringen, was zum Glück durch meine Klicke und gute Freunde überhaupt kein Thema darstellt. Was mich wieder so dankbar macht, das ich sie habe. Und egal wie oft man sich sieht oder eben auch nicht, dort jeder hinter einem steht. Ich kenne so viele Menschen, die solche Freundschaften aus ihrer Jugend nicht mehr haben und ich muss euch sagen, ich weiß es mehr als zu schätzen, dass hat mir an so vielen Tagen schon den Rückhalt gegeben, den ich einfach brauchte und die Ablenkung in dem Maße wie es einfach Möglich war und ich weiß es wäre noch viel mehr drin gewesen. *dicker Knutsch an alle*

So, nun habe ich auch emotionales Pipi in den Augen und werde somit den Blogeintrag für heute beenden… Hab euch alle lieb.

Eure Desi